Weltspitze gegen Nachwuchsfahrer


Noah Neff während des Rennens in Obergessertshausen

Noah konnte den Winter über sehr hart arbeiten und sich so in der U23 Kategorie gut etablieren.

Das erste Rennen ist jedes Jahr aufs Neue wieder was Besonderes. Man selber kann zwar noch grob abschätzen, wo man selber steht, allerdings ist die viel spannendere Frage, wie sich die Gegner entwickelten. Um dies herauszufinden, stand am Wochenende in Obergessertshausen ein großer Test im Rahmen der internationalen MTB XCO Bundesliga mit zwei Events an. Am Samstag ein kurzer Stadtkurs mit vielen Antritten, sowie am Sonntag ein klassisches Cross Country Rennen auf einer Strecke mit technisch anspruchsvollen Passagen. Schon im Vorfeld war klar, dass das Rennen extrem gut, unter anderem mit dem amtierenden Elite Weltmeister Jordan Sarrou, besetzt sein wird. “Auch wenn man im direkten Vergleich keine Chance gegen solche Gegner hat, ist es immer wieder ein Wahnsinnsgefühl sich mit den besten des Sports in einem Wettkampf zu messen”, meinte Noah im Vorgespräch zu seinem Rennen. Das Shorttrack Event am Samstag wurde aufgrund von ca. 90 Anmeldungen so unterteilt, dass jeder Rennfahrer ein Qualifikationsheat mit jeweils 30 Konkurrenten bestreiten musste. Um ins Finale zu kommen, war die Voraussetzung, unter die ersten zehn zu fahren. Noah konnte die geplante Taktik, sich gleich zu Beginn an der ersten Gruppe festzubeißen, gut umsetzen und wurde Sechster und hatte somit einen Platz im Finale sicher. Im Finale konnte sich Noah dann nach harten Positionskämpfen den 20. Rang sichern. Bei so einem Starterfeld ein Top 20 Ergebnis einzufahren, ist auf jeden Fall ein Erfolg!

Am Sonntag wuchs das Starterfeld für das XCO Rennen auf 130 Starter. Mit 1 Grad und Schneefall waren die Bedingungen alles andere als optimal, aber auch das gehört zum Mountainbikesport. Noah musste von Rang 116 starten, konnte jedoch in den ersten zehn Minuten des Rennens in die Top 50 vordringen. Er kam gut mit den widrigen Bedingungen zurecht und machte Runde für Runde Plätze gut. „Mein großer Vorteil war, dass mein Fahrrad perfekt funktionierte und ich keinerlei Stürze oder technische Probleme hatte. Das führte dazu, dass ich meinen Rhythmus fahren und so an mein Limit gehen konnte“, meinte Noah in der Nachbesprechung. Nach ca. 90 Minuten und fünf großen Runden sicherte sich Noah den 35. Platz, damit kann er sehr zufrieden sein! „Noah hat viel geleistet über den Winter und es ist schön zu sehen, dass er umsetzten kann, wofür er gearbeitet hat“, so sein Trainer Dr. Hannes Nepper. Das erste gemeinsame Rennwochenende der Saison ist also geschafft. Auch wenn die Bedingungen hart waren, jedem Fahrer war die Freude anzusehen, endlich wieder Wettkämpfe zu bestreiten. Der Zusammenhalt und die Leidenschaft fürs Rennen fahren – dass ist es, was dieses Team vereint.



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