Síminn Cyclothon ISLAND

Der Böbinger Sven Strähle und sein Teamkollege Luis Neff erfolgreich im hohen Norden. Gemeinsam ging es mit dem Rennrad nach Island zum Síminn Cyclothon. Bereits vor einigen Jahren waren beide dort zusammen mit den Jungs und Mädels des Cube Händlers in Island, Triverslun am Start.


Team Cube Island gewinnt die 2021 Edition des Síminn Cyclothon in Island

Die Herausfroderung – 1.400 Kilometer in maximal 72 Stunden, im 8er Team einmal um die Insel. Eine weitere Herausforderung, jedes Team versorgt sich selbst. Das heißt, das jedes Team ein Teamfahrzeug über die komplette Distanz zur Verfügung haben sollte, in dem sich verpflegt werden kann, sowie während der Pausen geschlafen werden kann. Zu acht wird gefahren, dabei muss immer einer des Teams auf der Strecke fahren. Egal ist aber, ob dann noch ein zusätzlicher Fahrer mit auf der Strecke ist oder alle acht, die Taktik zählt. Alle Fahrer die sich nicht auf der Strecke befinden fahren im Auto dahinter, somit steht die Planung vor dem Event an erster Stelle. Die beiden aus dem Untermünkheimer GTR-Team starteten für das Team Cube Iceland und wurden so zur Verstärkung eines lokalen Teams.


Am Mittwoch, den 23. Juni starteten die Teams um 19:00 Uhr Ortszeit von Reykjavík aus um einmal die Insel zu umkurven. Schnell setzten sich die ersten Teams ab. Mit dabei das Team Cube Island. Immer wieder versuchten sich die Teams an der Spitze weiter voneinander abzusetzen. In der ersten Nacht waren es dann nur noch 2 Teams an der Spitze. Am Donnerstag morgen um 6:00 Uhr ging Strähle nach kanpp 1,5h Schlaf auf die Strecke. Der Böbinger war bereits als Bergfahrer im Team bekannt geworden und sollte somit das Tempo in den Bergen kontrollieren. „Für diese Uhrzeit habe ich mich erstaunlich gut gefühlt, man hat hier oft viele Höhen und Tiefen mit dem Schlafmangel, da muss man jede Chance enutzen, in der man sich gut fühlt um das Tempo weiter zu erhöhen.“ so Sven Strähle. Er erhöhte das Tempo und griff an, schnell konnte er in jenem Anstieg die ersten Minuten gut machen, die bis zu den nächsten Bergen, gemeinsam mit seinem Team, bis auf knapp 20 Minuten ausgebaut werden konnten.


Das alles passierte schon nach knapp 400 Kilometern, was für das Team Cube Island einsame weitere 1000km bedeutete. „Das Team hat super harmoniert und wir kannten unsere Stärken, so konnten wir den Vorsprung erstaunlicherweise auf knapp einer Stunde ausbauen“ so Luis Neff weiter. Über die Südostküste geht es mit viel Gegenwind zurück nach Reykjavík. Das Team war für andere Teams mittlerweile fast unerreichbar geworden und somit sicherte sich das Team Cube Iceland am Freitag morgen um 8:00 Uhr souverän den Sieg mit einer Zeit von 37:02:29 Stunden.










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