Racing in Spanien - Volcat Stage Race

Der erste Gedanke während der ersten Etappe des diesjährigen Volcats war: „Was mach ich hier eigentlich?!“, der Zweite: „Oh, I missed it!“ Darin waren sich Sven und Janine einig bei der Rennanalyse.


Letzte Woche dienstag früh, machten sich Sven und Janine auf den Weg nach Manresa, westlich von Barcelona. Aufgrund Covid-19 Vorlagen reduzierten sie sich massgeblich auf „das Mindeste“ – sich selbst und ihre Bikes. Dank guter Vorbereitung der Betreuer Zuhause und natürlich mit einem zuvorigen PCR-Test, ging es los.



Auf dem Plan standen 4 Tage „Rennhärte“ in die Beine zu bekommen, sowie eine erste internationale Standortbestimmung. Sozusagen die ersten Rennen im Jahr 2021. Dieses Ziel erfüllten sie. Kurze, knackige Renntage auf fahrtechnisch herausfordernden Trails, in einem gut besetzten, internationalen Starterfeld standen den beiden bevor. Abschliessen konnten sie mit einem Gesamt 6. Rang bei den Elite-Frauen für Janine (beste Deutsche) und einem starken 31. Rang bei den Elite-Männern für Sven.


Stage 1 - 39km / 1000hm

SVEN 1:41h - Rang 25

JANINE 2:19h - Rang 7


Stage 2 - 58km / 1600hm

SVEN 2:30h - Rang 23

JANINE 3:14h - Rang 6


Stage 3 - 60km / 1700hm

SVEN 2:45h - Rang 46

JANINE 3:18h - Rang 7


Stage 4 - 38km / 1000hm

SVEN 1:42h - Rang 39


Zu den einzelnen Stages:


Stage 1: „Systemschock“, schneller Start um 16:30 Uhr, Ellenbogen heraus und versuchen möglichst Gegenwehr gegen die direkt mit uns startetenden Master-Fahrer zu setzen. Das war ich nicht mehr gewohnt in solch einem riesen Feld zu „Ellbögen“. Erledigt kamen Sven und Janine im Ziel an, er als starker 25. Elitefahrer, Janine als 7. bei den F-Elite!


Velos waschen, zurück zur Fewo. Duschen, Kochen, kurz mit Trainer reden, schlafen > ohne Betreuung ist so Rennen fahren schon etwas anderes!



Stage 2: (Janine) Start mit Trinkrucksack und Ersatzmaterial, heute zum Glück direkt hochwärts, gut positioniert auf Rang 4, in den Abfahrten zu viel Zeit verloren, am Ende Rang 6. (Sven) Kam gut voran und positionierte sich in der Verfolgergruppe, kurz vor Ende musste er diese Gruppe dann ziehen lassen, kam aber weiterhin als 23. ins Ziel mit gerade einmal 4min. Rückstand auf den Gesamtsiegenden. „Auf den letzten Kilometer hatten mich Krämpfe ausgebremst, 25 Grad sind dann doch noch etwas ungewohnt nach einem Winter so ganz ohne Süden“, berichtet Sven.



Stage 3: Start wieder berg hoch und Trinkrucksack auf einen stark richtungswechselnden Kurs, Janine versuchte ihren Linien zu folgen, so langsam nahm jedoch die Konzentration ab, sah in den letzten 15km wieder Figueres und Greta vor sich, alleine im Wind hatte sie es aber nicht mehr geschafft an sie heranzufahren. Janine Rang 7., Sven erwischte zunächst einen sehr guten Start und positionierte sich erneut in den Top 20. Wenig später musste er sich jedoch dann mit defekten am Hinterrad ins Ziel retten. „Nach langer Geduldsprobe lief endlich wieder alles und ich fuhr mein Rennen und versuchte das Feld von hinten wieder aufzuholen, das kostete Körner!“, so Strähle welcher immerhin als 46. mit zwei Plattfü.en ins Ziel gekommen war.



Stage 4: (Janine) Schneller Start, diesmal eine Flasche an das Team Texpa Simplon gegeben, bergauf mit Frauen 3-7 zusammen gefahren, vor der letzten Kurven gedacht, jetzt los zu sprinten, dass sie nicht direkt bergab abgehängt werde, dann ging der Berg in eine steilere Rampe mit ca. 700m über -> damit hatte sie nicht gerechnet, trotzdem darüber gedrückt, als erste in die Abfahrt und bis zur ersten Feedzone mit Rang 3-5 gefahren; danach in den Abfahrten zu viel verloren, aber mit dem besten Tagesrang auf 5 abgeschlossen und um 20 Sekunden noch eine Gesamtplatzierung gut gemacht, Tagesziel erreicht.


(Sven) Startete genau gleich wie Janine, erging es mit der Minirampe ähnlich und konnte sich gut platzieren, schaffte es als solider 38ter ins Ziel. Nach der gestrigen Aufholjagd war dies das Maximum und er ist sehr zufrieden mit seiner Leistung. „Die Form geht in die richtige Richtung, ich hoffe nur das auch Rennen unter den Auflagen weiterhin stattfinden dürfen“.

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