PROLOG CAPE EPIC

Aktualisiert: 23. März

Was für ein Tag, was für ein Erlebnis. Der erste Tag des Cape Epics 2022 ist geschafft. Mit dem Prolog über 24km, bei dem es knapp 700 Höhenmeter zu bewältigen gab, begann das diesjährige Event in Lourensford, Western Cape. Für das GTR-Team ist es die erste Teilnahme überhaupt und ein wirkliches Privileg hier mit dabei zu sein.


Sven Strähle und Tim Feinauer überqueren das Ziel des Prologs. pc: Moritz Sauer

Beim Prolog geht es darum, die beste Zeit über eine kürzere Distanz einzufahren um sich dann im Gesamtklassement auf dem bestmöglichen Platz wieder zu finden. Es ist wichtig, das man sich als Zweierteam gut versteht und gut harmoniert. Durch die kurzfristige Entscheidung eines „Teamtausches“, ist dieses Verständnis etwas ins wackeln geraten. Aufgrund von Corona Erkrankungen direkt nach Ankunft in Südafrika von Luis und Noah Neff, wurde der letztmögliche Zeitpunkt genutzt, um dieses Vorhaben zu vollziehen.


Nach der vollendeten Quarantäne konnten sich die beiden Jungs dank des Veranstalters einem professionellen Gesundheitscheck unterziehen und so über alle Risiken einer zu frühen hohen Belastung informieren. Mit meinem medizinischen Check-Ups des Herzens, wurde den beiden dann die Erlaubnis zum fahren des Cape Epic gegeben, aber die Bedingung war, die ersten drei Tage auf den Körper zu hören und maximal Trainingstempo anzuschlagen.


Nachdem die finale Entscheidung getroffen war, ging es für die Truppe des Teams weiter zu den finalen Planungen. Es wurden die Details zum Ablauf vor den Etappen besprochen und wer im Team welche Aufgabe übernimmt. Da der Aufwand der Organisation für dieses Rennen enorm hoch ist, ein wichtiger Teil im Bezug auf das Herangehen dieses Events.


Am 20. März 2022 war es dann soweit, Tim Feinauer und Sven Strähle rollten um 13:14 Uhr (GMT+2) als kurzfristig neu formiertes GTR-team zwei von der Startrampe. Bei 35 Grad und ohne viel Schatten, da auf der kompletten Strecke die Sonne komplett auf die Fahrer herunterprasselte, war diese Etappe schon der erste Härtetest für die Fahrer und das Material in diesem Jahr. Kurz darauf wurde dann auch das Team der Neff Brothers ins Rennen geschickt und alle waren gespannt wie es für sie laufen wird.


Nach knapp einer Stunde kamen die beiden Fahrer Tim Feinauer und Sven Strähle in das Zielareal eingebogen und stürmten in Richtung Ziellinie. Zack - geschafft, Tag eins ist überstanden und das, ohne größere Schäden. Zumindest am Rad, den beide Fahrer lagen sich erstmal in den Schatten, zu arg waren die Strapazen in der Hitze Südafrikas.


Etwa 20 Minuten später kamen dann auch die beiden Brüder Neff ins Ziel. Beide konnten sich den Prolog gut einteilen und waren auch zufrieden damit, wie es gelaufen ist, den Umständen entsprechend eben. Nach der Zieleinfahrt ging es dann direkt in das Kühle und schnell zur Regeneration, denn morgen steht die zweite Etappe über 92 km mit 2850 Höhenmetern an und die wollen wir wieder voll angreifen. Wir sehen uns morgen, 7 Tage zu gehen!


pc: Moritz Sauer



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