FIRST WIN 2021-LARS GRÄTER GEWINNT IN DER SLOWAKEI

Eine Woche vor dem ersten richtigen internationalen Aufeinandertreffen haben die Jungs & Mädels des GTR-Teams nochmal einen Formcheck vollbracht. Lars Gräter und Ronja Theobald fuhren in die Slowakei um im Ski-Zentrum Drozdovo beim ersten Lauf des Slovak Cup teilzunehmen.

Nils Schmidt, Tim Feinauer und Noah & Luis Neff waren nach Leukerbad in die Schweiz gereist, um dort beim Proffix Swiss Bike Cup zu starten.


Lars Gräter gewinnt den Slovak-Cup in Drozdovo

In Vorbereitung auf den kommenden Weltcup in Albstadt vom 7. - 9. Mai war es wichtig für einen Teil des Teams noch einmal Rennhärte zu sammeln. Während sich Lars Gräter kurzfristig dazu entschied, mit Ronja Theobald zusammen in die Slowakei zu fahren, da das Juniorenfeld beim Rennen in Leukerbad aufgrund der Absage von Heubach, sehr stark besetzt war, haben die anderen die lange Reise in die Schweiz auf sich genommen. Kilometertechnisch war die Reise in die Slowakei zwar länger, dennoch rechnete sich Lars Gräter hier eventuell einen Sieg im Juniorenrennen aus und die damit verbundenen Punkte könnte er aufgrund der schlechten Startpositionen bei den aktuellen UCI Junior Series Rennen sehr gut gebrauchen.


Für Ronja Theobald war es das erste Rennen für das neue Team und überhaupt in dieser Saison, da alle geplanten Rennen für die jüngeren Kategorien in Deutschland, bis hierhin abgesagt wurden. „Es war schön mal wieder ein Rennen bestreiten zu können“, heißt es nach ihrem 8. Platz im U17 Rennen am Samstag.


Lars Gräter und Ronja Theobald vor dem Rennen in der Slowakei

Nils Schmidt, der zweite Jugendfahrer des Teams, für den den es ebenfalls das erste Rennen im neuen Dress war, startete ebenfalls am Samstag in der U17. Allerdings war der Schauplatz hier in Leukerbad. Eine schlechte Startposition hinderte ihn während der Startphase Boden gut zu machen. Nach Runde 2 konnte man Nils Schmidt schon in den Top 50 sehen, ehe er von einem Kontrahenten in einer Abfahrt abgedrängt wurde und sich dabei das Schaltwerk verbog. Er fuhr das Rennen zu Ende, allerdings wurde er enttäuschender 81.


Nils Schmidt bei seinem ersten Rennen im GTR-Dress

Am Sonntag stand in der Slowakei das Rennen von Lars Gräter um 9.30 Uhr an und in der Schweiz das Rennen von U23-Fahrer Noah Neff. Während Lars Gäter in einem kleineren Starterfeld schnell den Weg nach vorne fand, war Noah Neff vom 39. Startplatz aus stark bemüht nach vorne zu kommen. Zu allem Überschuss fing es am Start auch noch an zu schneien und dies machte das Rennen noch härter, als es sowieso schon werden sollte. Auch in der Slowakei hatte es über die Nacht geregnet und die Strecke war stark aufgeweicht. Nach der Startrunde fand sich Lars schnell mit zwei anderen Slowaken in der Führungsgruppe. „Die Beine waren gut heute und ich habe natürlich versucht sofort vorne mit dabei zu sein. Nach Runde eins habe ich allerdings etwas taktiert um nicht alle Körner sofort aufzubrauchen“, so Lars Gräter nach dem Rennen. Nach Runde zwei konnte sich Lars Gräter mit einem der beiden absetzen und so wurde es zu einem Zweikampf an der Spitze.


Auch Noah Neff war mittlerweile nach vorne gekommen und war nach der Einführungsrunde auf Rang 15 und nach Runde 1 bereits auf dem 7. Platz zu finden. „Das Wetter war nicht gut, aber das war ich ja von Obergessertshausen schon gewöhnt und deshalb nahm ich den Kampf so an“, so Noah Neff am Ende des U23-Rennens.


Noah Neff während dem U23-Rennen in der Schweiz

In der Zwischenzeit konnte sich Lars von seinem einzigen Mitstreiter distanzieren und souverän den Sieg nach Hause fahren. Der Plan ging voll auf und die damit verbundenen Punkte bringen Lars Gräter vielleicht schon am kommenden Wochenende in Albstadt in der Startaufstellung weit nach vorne. Gratulation zu diesem fantastischen Erfolg!


Noah Neff hatte sich indess in der Schweiz auf Platz 7 festgesetzt und konnte sich durch konstante Rundenzeiten in den Top 10 behaupten. Einzig ein Plattfuß, der aber schnell gefixt werden konnte, kostete Noah einen Platz, damit er am Ende auf Rang 8 ins Ziel kam. „Heute war ein super Rennen, natürlich hätte der Platten nicht sein müssen, aber ich bin trotzdem zufrieden für das zweiten Rennen in diesem Jahr und freue mich auf den Heimweltcup in der kommenden Woche!“, resümiert Noah Neff.


Luis Neff schlängelt sich über den Kurs in Leukerbad

Im Eliterennen in Leukerbad waren Luis Neff und Tim Feinauer für die Untermünkheimer Equipe am Start. Eigentlich wäre Sven Strähle noch mit in die Schweiz gereist, er broch sich allerdings zwei Wochen vor dem Weltcup-Opener in Albstadt das Schlüsselbein bei einem Trainingssturz in seinem Heimatort Heubach. Gute Besserung Sven!


Um kurz nach 14 Uhr wurden die Elite-Herren dann auf die Strecke geschickt. Luis Neff konnte von Startposition 77 einige Plätze gut machen und fand sich um den 50 Rang ein. Tim Feinauer hingegen musste wegen fehlender Punkte von Startplatz 115 nach vorne fahren und musste sich gerade in der Startphase richtig behaupten. Das Rennen konnte Live über „SwissSportTV“ verfolgt werden und hier sah man Tim am Anfang mehr schieben als fahren, da es oft zu Staus kam. Er ließ sich davon aber nicht aufhalten und machte Runde um Runde Boden gut. Luis Neff konnte seine Position halten und fuhr zusammen mit einer größeren Gruppe das gesamte Rennen. „Der Start war ok, aber dann kam ich irgendwie nicht richtig ins Rennen. Die Form war so gut und nach meinem verpatzen Rennen mit Kettenriss in Obergessertshausen, war ich richtig motiviert. Leider konnte ich nicht richtig Gas geben heute“, so Luis Neff.


Tim Feinauer bei seiner Aufholjagd

Tim Feinauer zündete so richtig den Turbo und kam Runde um Runde nach vorne, bis er 1,5 Runden vor Schluss zu seinem Teamkollegen aufschloss und ihn sogar überholte. „Ich musste mich am Start erstmal nach vorne kämpfen, was von Startplatz 115 gar nicht so einfach ist. Man verliert viel Zeit durch Staus und langsamen Fahrern vor sich. Danach ging es ganz gut und als ich Luis irgendwann sah, wusste ich, ich hab einige Plätze gut gemacht.“ so Tim Feinauer im Ziel. Am Ende konnte sich Tim Feinauer den 52. Platz sichern, kurz vor seinem Teamkollegen Luis Neff auf Rang 55.


„Es war gut heute noch ein Rennen zu fahren im Hinblick auf den Weltcup kommendes Wochenende in Albstadt. Die Rennhärte fehlt aktuell und so richtig weiß man immernoch nicht, wo man steht. In dieser Zeit aktuell ist das richtig schwierig für uns Amateur-Sportler Fuß zu fassen. Jetzt freue ich mich auf den Heimweltcup, wenn auch ohne Zuschauer!“, so Luis Neff kurz vor der Rückreise nach Deutschland.


Bereits am Donnerstag wird das Team in Albstadt vor Ort sein, bevor die Rennen am Samstag (Junior Serie und U23) und Sonntag (Elite) stattfinden werden. Wie immer überträgt RedBull TV die Rennen der Elite am Sonntag Live. Folgt dem Team auf den sozialen Medien für Live Footage vom Event.


pc: EGO-Promotion, Nicole Gräter


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