CAPE EPIC STAGE 7

Das Grand Finale ist eingeläutet, die letzte Etappe des Cape Epic 2022 stand an. Zwar hatte die letzte Stage zum Zielort im Val de Vie Estate die wenigsten Kilometer, trotz allem mussten die Fahrer wieder alles geben um auch den letzten tag erfolgreich meistern zu können.


Was für eine Woche! pc: Moritz Sauer

Am heutigen letzten Tag startete die Etappe erst um 8:15 Uhr, was im Gegensatz zu den letzten Tagen schon ein richtiger Luxus für alle Teilnehmer war. Die wenigen Stunden mehr schlaf haben alle Fahrer genießen können und dann fiel der Startschuss pünktlich für die letzte Runde des diesjährigen Cape Epic Events. Wiedermal wurde, nicht neues, furios schnell gestartet. Von Anfang an riss sich das Feld schnell auseinander und jeder kämpfte sich mit seinen letzten Kräften über die anspruchsvolle Strecke. An diesem Tag zeigte sich auch die Sonne wieder von ihrer besten Seite. Bei starker Hitze waren die Fahrer am Limit und auch die Aufwendungen in den letzten Tagen waren den einzelnen Sportlern anzusehen. Die Brüder Luis und Noah Neff erwischten wiederum den besseren Start und konnten wie gestern die beiden Teamkollegen Sven Strähle und Tim Feinauer etwas distanzieren. Am ersten Waterpoint wies der Abstand aber nur etwa eine Minute zwischen den beiden GTR-Teams auf und so war noch alles drin.


Auf der sehr Trail lastigen Strecke hatten die Fahrer auch des öfteren viel Spaß und konnten den Tag soweit es geht auch genießen. Gegen Mitte der Etappe fanden die beiden Teams der Untermünkheimer Equipe wieder zusammen, auch weil Luis Neff schwerer gestürzt war. Gegenseitig halfen sich die Jungs bei der Tempoarbeit und sie hatten auch sichtlich Spaß auf dem Weg nach Val de Vie.


Im Ziel, nach knappen 70 Kilometern warteten tausende Zuschauer auf die Fahrer. Ein wahres Fest für alle Radsportbegeisterten mit allem drum und dran. Es gab kalte Getränke für alle, die sich erfrischen wollten und auch einige sehr leckere Südafrikanische Spezialitäten, die man sich nicht entgehen lassen sollte.


Auch bis zum Ziel blieben beide Teams zusammen und fuhren gemeinsam auf den Plätzen 21 und 22 über die Ziellinie. Was für ein Ergebnis, was für eine Woche!


Leider reichte es nicht ganz für die Top 15 für Sven Strähle und Tim Feinauer. Sie belegten im Gesamtklassement den 16. Rang, aber auch damit kann man bei diesem Starterfeld mehr als stolz sein. Die beiden Brüder Luis und Noah Neff konnten Tag für Tag mehr leisten und gegen Ende des Rennens auf einem super Level Rennen fahren. Die Woche war voller Erfahrungen, tolle Menschen kennengelernt, Südafrika kennengelernt und tolle Begegnungen gehabt, die uns für immer in Erinnerung bleiben werden.


Danke an alle, die uns auf diesem Weg und für dieses Event unterstützt haben - es hat sich gelohnt!


pc: Moritz Sauer







































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