CAPE EPIC STAGE 5

Aktualisiert: 26. März

Bei der heutigen Transit-Etappe von Greyton zurück Richtung Kapstadt waren vom Veranstalter 115km mit knapp 2400 Höhenmetern vorgegeben. Nach dem fantastischen Tag gestern mit P9 und P14, wollten die GTR-Fahrer ihr Ergebnis bestätigen und standen sichtlich motiviert an der Startlinie.


Und wieder rollte der GTR-Zug über den größten Teil der Etappe zusammen über die Strecke. pc: Moritz Sauer

Direkt nach dem Start ging es über den Rusty Gate Anstieg direkt 800 Meter nach oben und schon von Beginn splittete sich das Starterfeld in kleinere Gruppen und die Spitzenfahrer suchten sofort sich abzusetzen. Die GTR-Teams versuchten sich wieder gut einzusortieren und konnten sich wiedermal in den Top 15 einreihen. Nach dem knapp 5k langen Anstieg ging es direkt in die Abfahrt auf der anderen Seite des Berges wieder hinunter in Richtung Franschhoek Pass. Die Strecke führte durch die schöne Landschaft der Theewaterskloof Flatlands und ging dann in Richtung Franschhoek. Zusammen erreichten die vier Fahrer der Untermünkheimer Equipe den Berg und konnten sich hier auch gut in der Tempoarbeit unterstützen und abwechseln. Tim Feinauer hatte bereits gestern über Schmerzen im Knie geklagt, die sich heute während der ganzen Etappe wieder bemerkbarer machten, mal mehr, mal weniger.


Zusammen mit Sven Strähle musste das GTR-Team 2 dann beim Berg River Dam etwas an Tempo rausnehmen und ließen ihre Teamkollegen fahren. Zwischenzeitlich waren die Brüder Neff dann ungefähr eine Minute vor den beiden Kollegen. Gegen Ende des Rennens ging es dann Richtung Zielort zum Botmanskop Downhill nach oben und Tim Feinauer konnte sich erholen und mit seinem Partner Sven Strähle noch einen Zahn drauflegen. Am Ende überholten sie dann auch noch die heute sehr stark fahrenden Luis Neff und Noah Neff und erreichten am Ende auf P16 das Ziel. Damit schieben sie sich auch im Gesamtklassement auf den 16. Rang nach vorne und haben nur noch etwas über 10 Minuten Rückstand auf die Top 15, was bei einem Rennen wir dem Cape Epic kein großer Vorsprung ist. Dennoch ist Vorsicht geboten und die Konzentration muss auch morgen wieder hochgehalten werden.


Die beiden Zottishoffener Neff Brüder mussten ihrem Tempo am Anfang gegen Ende etwas Tribut zollen. Beide haben auch ihren Teamkollegen über fast die gesamte Etappe mit viel Führungsarbeit geholfen und konnten am Ende das Tempo einfach nicht mehr halten. Trotz allem überquerten die beiden dann die Ziellinie auf P19 und haben damit in der Gesamtwertung den 22. Rang verteidigen können. Am Wochenende stehen die letzten beiden Etappen über 76 und 68 km an, mit dem Finale am kommenden Sonntag im Val de Vie Estate.


pc: Moritz Sauer



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