CAPE EPIC STAGE 3

Am heutigen Tag stand die dritte Etappe des Cape Epic in Greyton statt. Nach dem erfolgreichen Tag gestern von Lourensford nach Greyton standen heute wiederum 101 Kilometer und 2250 Höhenmeter auf dem Plan. Das Ziel war es auch heute weiterhin an Erfahrung zu sammeln und sich als Team zu finden. Das härteste Etappenrennen der Welt ist lange, aktuell ist noch gar nichts entschieden und deswegen heißt es für die GTR-Fahrer von Tag zu Tag zu schauen.


Noah Neff führt die Truppe vor seinem Bruder Luis Neff an / pc: Moritz Sauer

Nachdem die Leistungskurve bei den beiden vor dem Cape erkrankten Brüdern Neff auf der zweiten Etappe schon stark nach oben stieg und sie über 2/3 der Distanz mit ihren Teamkollegen zusammen fahren konnten, erwarteten auch heute alle Beteiligten im GTR-Lager das beide Teams nicht weit voneinander getrennt sein werden und sie sich wieder untereinander helfen könnten. So geschah es dann auch. Der Startschuss aus der beschaulichen Landschaft in einer Farm Namens Elandskloof Farm Cottages nahe der etwas größeren statt Greyton, fiel erneut pünktlich um 7 Uhr. Von Anfang an wurde ein sehr hohes Tempo eingeschlagen und man musste in den engeren Passagen um jede Position kämpfen. Die Jungs konnten sich gut behaupten und fanden sich wie erwartet auch wieder zusammen um dann voneinander profitieren zu können. Heute bestand die Etappe aus vielen schönen Trails und kleineren aber nicht weniger steilen Anstiegen. Also schon eher das, was wir aus den Cross Country Rennen so kennen.


Bei Kilometer 30 und dem ersten Waterpoint kamen die vier Fahrer aus dem Untermünkheimer Team wieder zusammen an und man merkte wieder, wie auch gestern, das die Arbeit harmoniert. Nach einem kurzen tauschen der Trinkflaschen ging es weiter Richtung Greyton, bei der die zweite Verpflegungsstelle mit Kilometer 66 notiert war. Auch hier zeigten sich die GTR-Fahrer in guter Verfassung und erreichten diesen Punkt auch zusammen.


Die Teamarbeit harmonierte und auch Luis und Noah Neff waren sehr viel in der Führung zu sehen, sodass Team-Manager Sam Weber ein Lächeln aufziehen konnte. Zwar ist das Cape Epic nicht wie geplant angelaufen, aber es hätte seine Teams auch deutlich schlimmer treffen können.


Am letzten Waterpoint mussten die beiden Zottishoffener Fahrer einen kurzen Stopp einlegen, welcher den beiden anderen eine Lücke brachte. Diese Lücke konnten die beiden Brüder auch nicht mehr auffahren, zu hart war die Arbeit über die gefahrenen 80 Kilometer und sie fuhren ihr Tempo weiter bis ins Ziel. Anders die beiden Fahrer aus GTR-Team 2, Sven Strähle und Tim Feinauer hatten noch etwas Kraft in den Beinen und versuchten bis zum Zielstrich Zeit gut zu machen, um im GC weiterhin nach vorne zu kommen.


Glücklich erreichten Sven Strähle und Tim Feinauer auf Rang 19 das Ziel, mit dem sie nun auf Rang 22 im Gesamtklassement rangieren. Ein paar Minuten später bogen dann auch Luis Neff und Noah Neff in das Zielareal ein und sicherten sich einen sehr starken 20. Rang, mit dem auf Rang 28 im GC vorrücken.


pc: Moritz Sauer



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