CAPE EPIC STAGE 2

Aktualisiert: 23. März

Heute, am dritten Tag des diesjährigen Cape Epic stand den Teilnehmern die längste Etappe dieser Ausgabe bevor. 123km und 2350 Höhenmeter standen auf dem Menü, ein Mammutprogramm für die schon entkräftenden Mountainbiker, die ihn den letzten zwei Tagen schon alles auf der Strecke haben liegen lassen.


Done and dusted. Luis Neff erreicht nach 123km und 6 Stunden im Sattel das Ziel! pc: Moritz Sauer

Nach dem guten Verlauf der ersten Etappe und vielversprechendem Gefühl, waren die vier Fahrer des GTR-Teams für den Härtetest bereit. Erneut ertönte der Startschuss um 7 Uhr und es ging über das Lourensford Wine Testate, das Gastgeber der ersten 3 Tage sein durfte, nach Greyton, welches mehr im Landesinneren liegt. Von Beginn an wurde wieder um jede Position gekämpft, was es sichtlich erschwerte die Power richtig einteilen zu können. Nach 30 Kilometern erreichten alle vier Fahre gemeinsam Waterpoint eins und es war jetzt schon deutlich erkennbar, das die beiden Brüder Luis und Noah Neff heute schon wieder viel mehr Gas geben können als die letzten Tage.


Anders lief es für Team 2 mit Sven Strähle und Tim Feinauer, letzterer hatte im ersten Rennabschnitt viele Probleme seinem Partner zu folgen. Im weiteren Verlauf der Etappe sollte sich das Bild nicht stark verändern, den die vier Fahrer aus der Untermünkheimer Sportmannschaft, arbeiteten gut zusammen, was sich durch die jahrelange Freundschaft der Fahrer spürbar erkennbar machte. Teils fahren die Jungs schon 10 Jahre zusammen Rennen und kennen den anderen in und auswendig, was bei solch einer Art Rennen ein sehr großer Vorteil sein kann. Wenn es einem schlecht geht, sieht man es jemanden schneller an, dem man nahe steht oder schon Jahre kennt, als wäre das nicht der Fall.


So halfen alle drei Teamkollegen dem heute zu Beginn etwas schwächeren Tim Feinauer wieder in den Tritt zu kommen, was sich im Nachhinein auch im Ergebnis bemerkbar machen sollte. Die heutige Etappe war geprägt von vielen Passagen auf größeren Schotterstraßen, das öfter mal dem Hintermann die Sicht versperrte. Der GTR-Zug konnte bis Kilometer 90 sehr gut zusammenarbeiten ehe Sven Strähle und Tim Feinauer glücklicherweise wieder einen Gang höher schalten konnten und sich von den beiden Zottishoffenern distanzieren konnten. Es gelang dem GTR-Team 2 noch einige Positionen gut zu machen und so kamen sie glücklich aber auch erschöpft auf Rang 23. ins Ziel. Nur vier Minuten später kamen dan auch die Neff Brüder ins Ziel und konnten am heutigen Tag wieder deutlich schneller fahren als die Tage zuvor, das freut uns und macht Hoffnung und Bock auf mehr.


pc: Moritz Sauer































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