#3 WELTCUP NOVE MESTO

Eine Woche nach dem Weltcup in Deutschland, stand im Tschechischen Nove Mesto na Morave der zweite europäische Weltcup statt. Hier gingen vom GTR-Team in der Juniorenklasse Nils Schmidt, in der U23 Fabian Eder und in der Elite Florian Hamm an den Start. Der tschechische Weltcup ist schon seit mehreren Jahren fester Bestandteil der Szene und viele schätzen die Atmosphäre im Biathlonstadion sehr, durch welches die Strecke führt. Zudem bietet der Weltcup in Nove Mesto eine tolle und teschnisch anspruchsvollen Kurs für die Fahrer.


Nils Schmidt fährt ein bärenstarkes Rennen in Nove Mesto.

Im Juniorenrennen ging der Nachwuchsfahrer Nils Schmidt an den Start. Er hatte eine Woche zuvor in Albstadt sein Können gezeigt und bereits in seinem ersten Junioren Jahr ein tolles Rennen hingelegt. Das Ziel war auch in Nove Mesto sich bei den Junioren zu behaupten, was ihm ausdrücklich gelungen war. Sein Teamkollege Lars Gräter war durch Abschlussprüfungen in der Schule leider verhindert und so stand er als einziger der GTR-Equipe bei den Junioren am Start. Von Startplatz 102 ging es für den Betzigauer stetig nach vorne und er konnte Runde um Runde im Feld nach vorne pflügen. Für Nils Schmidt ging es eigentlich während dem Rennen nur nach vorne und so stand im Ziel der 37. Rang zu Buche, welcher unter diesen Umständen ein wahnsinnig gutes Ergebnis darstellt. In der U23 wollte Fabian Eder sein Rennen aus Albstadt ebenfalls bestätigen und fuhr mit Selbstvertrauen nach Tschechien. Auch er versuchte sich von einer Startposition um Rang 100 stetig nach vorne zu arbeiten und konnte wie auch in Albstadt ein solides Rennen abliefern. Er verschaffte sich den Weg bis zum Ende in die Top 60 und feierte nach der Woche zuvor wieder ein starkes Ergebnis mit Rang 54. beim zweiten U23 Weltcup seiner Karriere.


Im Rennen der Elite Herren, am darauffolgenden Sonntag ging Florian Hamm ins Rennen. Der Peratinger war leider eine Woche zuvor nicht im Aufgebot der BDR für den Heimweltcup, durfte aber dann in Tschechien starten, da dort nicht so viele andere Deutsche Fahrer angereist sind. Weit von hinten ging es ins Rennen und es hieß wiederum, nur nach vorne ist die Devise. Leider erwischte es Florian Hamm´s Hinterrad und er musste in der Techzone halten und sein Laufrad wechseln, was ihn in der Mitte des Rennens wieder weit nach hinten warf. Die darauffolgende Aufholjagd endete in der 80% Regel und in der Ergebnisliste wurde Florian Hamm als 105gter aufgeführt.



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