ÖTZTALER MOUNTAINBIKE FESTIVAL HAIMING

Das Ötztaler Mountainbike Festival ist bei vielen Fahrern weltweit vorallem durch den anspruchsvollen Kurs, der sehr Naturbelassen ist bekannt. Fabian Eder startete in den zweiten lauf zur UCI Junior Series während Florian Hamm seine Form im U23 Rennen testet.


Florian Hamm während dem U23 Rennen in Haiming

Fabian Eder und Florian Hamm waren für das GTR-Team beim Ötztaler Mountainbike Festival in Heiming am Start. Auf einem super technischen Kurs hieß es volle Konzentration auf die Ideallinie, jeder kleinste Fehler kann hier aufgrund Steinfelder oder den vielen Wurzelteppichen zum Verhängnis werden und einen Plattfuß oder einen anderen technischen Defekt herausfordern.

Bereits am Samstag, den 17. April um 15 Uhr ging es für unseren Junior Fabian Eder auf die Strecke. Das Rennen zählt ebenfalls zur UCI Junior Series und so waren aus aller Welt Fahrer nach Österreich gekommen. Für viele aus Übersee war dies das erste Rennen in Europa und so war die Situation klar, Vollgas von Anfang an. Nach dem gelungenen Rennen eine Woche zuvor in Nals war Fabian zuversichtlich, das er wieder in den Top 10 landen kann wenn alles glatt läuft.


Am Start ganz vorne - Fabian Eder

„Die Beine sind gut, die Strecke in einem optimalen Zustand und ich freue mich auf das Rennen.“ heißt es in der Nachricht an den Team-Manager Sam Weber vor dem Rennen. Nach dem Startschuss konnte er sich von seinem Startplatz 15 aus gut nach vorne arbeiten und lag zwischenzeitlich sogar auf Rang 6 knapp hinter den führenden Fahrern. Mitte der zweiten Runde alerdings dann die schlechte Nachricht. In den Top 10 liegend verlor Fabian Eder dann Luft aus dem Hinterreifen und konnte nicht mehr weiterfahren. Zu allem Überfluss war dies am weitest entferntesten Punkt der Strecke passiert und so hieß es eigentlich nur Laufen was das Zeug hält. Auf Position 60 konnte Fabian Eder das Rennen wieder aufnehmen, leider waren dadurch alle Chancen auf ein besseres Ergebnis dahin. Durch den Sturz wurde das Schaltwerk ebenfalls leicht beschädigt und so hatte der Tögginger dann auch noch Schaltprobleme. Schließlich kam er auf einem enttäuschenden 52. Platz ins Ziel. „Die Beine waren super heute und hätten ein gutes Ergebnis zugelassen. Leider habe ich vielleicht einen kleinen Fehler gemacht, der gereicht hat, um Luft aus dem Hinterreifen zu verlieren. So ist das Leben im Rennen und die nächsten Rennen werden hoffentlich wieder besser laufen. Next one please!“, resümiert Fabian Eder das Rennen in Haiming.

Florian Hamm startete am Tag danach beim U23 Rennen, welches ebenfalls sehr gut und international besetzt war. Von Startplatz 50 musste sich Florian Hamm erstmals durch das Starterfeld vorkämpfen. Leider gelang ihm das nicht wie erhofft und deswegen war er während der ersten Runden immer wieder in kleinere Crashs oder Staus verwickelt. Am Ende kam er auf Rang 47 ins Ziel, was überhaupt nicht seinen Erwartungen entsprach. „Irgendwie habe ich heute nicht ins Rennen gefunden und durch die ganzen Behinderungen und Stopps in den ersten Runden habe ich den Rhytmus verloren. Damit muss ich jetzt leben.“ sagt Florian Hamm im Ziel.



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